Freiwillige Feuerwehr Eissendorf

Dieses Jahr fand am 20. April 2013 die 20. Nachtwanderung der Hamburger Jugendfeuerwehren statt. Auch wir, die Jugendfeuerwehr Eißendorf, nahmen wieder als eine von insgesamt 41 Wehren teil. Zusätzlich machten noch eine Gruppe des THW mit. Im Gegensatz zu letztem Jahr, spielte dieses Mal auch das Wetter mit. Angenehme 15°C und strahlende Sonne, so ließ es sich gut aushalten. Es gab dieses Jahr insgesamt 10 Stationen zu bewältigen, mit verschiedensten Aufgaben. Es wurde viel feuerwehrtechnisches Wissen gefragt, wie zum Beispiel die Fehlersuche beim Aufbau eines Lichtmastes. Auch gab es 2 Stationen wo wir mit Erste Hilfe unser Können zeigen mussten. Während wir bei der einen Station eine Person mit Schnittverletzung durch ein Messer versorgen mussten, mussten wir bei der anderen eine Person verletzt durch einen Stromschlag auf Grund einer defekten Kabeltrommel behandeln.

 

Bei einer weiteren Station mussten wir drei B-Schläuche auf Zeit zusammenflechten. Hier hatten wir sehr schnell eine gute Technik herausgefunden, und konnten somit viele Punkte sammeln. Aber auch Allgemeinwissen wurde gefragt. Wir mussten Bundesländer mit den dazugehörigen Hauptstädten auf Kärtchen in Paaren zusammenlegen und dann abgeben. Hier wurde leider ein paar vorschnell abgegeben, dafür waren alle anderen richtig. Neben vielen weiteren Stationen kamen wir nach einem langen Marsch durch Wellingsbüttel, wo jedes Jahr, und dieses Jahr zum 20. Jahr in Folge, die Nachtwanderung ausgetragen wird, bei unserer letzten Station an. Hier mussten wir zu sechst innerhalb einer Minute ein Feldbett aufbauen. Leider haben wir hier erst zum Schluss gemerkt das es zu zweit schneller gegangen wäre, als zu sechst, aber aus Fehlern lernt man bekanntlich.

 

Neben den Stationen gab es noch zwei weitere Aufgaben die wir zu lösen hatten. Am Anfang der Nachtwanderung bekamen wir ein Schnapsbecher aus Plastik, in dem 25cl blau gefärbtes Wasser waren. Diesen sollten wir mit dem Inhalt am Ende der Wanderung wieder abgeben, ohne das uns Flüssigkeit fehlte. Wir kamen auf die Idee das wir die Flüssigkeit in einen normalen Getränkebecher füllen, diesen mit einem Einmalhandschuh überstülpen, und anschließend mit Isolierband sowie Tape zukleben. Es wurde uns nicht vorgegeben wie wir es transportieren, nur das wie am Ende den Schnapsbecher mit der Flüssigkeit wieder abgeben. Die zweite Aufgabe bestand darin das wir einen Zettel bekommen haben, auf dem 20 Fragen aufgelistet waren, die wir beantworten mussten, und die Wörter in ein Kreuzworträtsel füllen mussten. Am Ende kam dann ein Lösunsgswort heraus. Nach viel Knobeln und Denken, haben wir es dann aber doch geschafft.

 

Als wir am Ende der Nachtwanderung angekommen sind, gab es für jeden eine Bratwurst und ein Getränk. Nach ein paar Dankesreden, unter anderem von dem Landesjugendfeuerwehrwart Uwe von Appen, begann die Preisverleihung. Letztes Jahr belegten wir leider nur den 38. von 45. Plätzen, dieses Mal reichte es sogar für Platz 30. von 42. Wenn wir uns weiter stetig verbessern, kommen wir mit Sicherheit auch viel näher nach vorne, Richtung Top Ten. Aber soweit kann man sagen, das es uns Spaß gemacht hat, und wir uns sogar noch dazu verbessert haben. Also ein gelungenes Event.

 

Um kurz nach ein Uhr Nachts ging es dann wieder nach Hause, auf die andere Seite der Elbe. Herzlich danken möchten wir Rayen Azzouz, Sascha Häfele und Klaus Schubert, die als Jugendfeuerwehrwart-Vertreter, sowie als Betreuer mitgekommen sind und uns begleitet haben.

 

Text geschrieben von Finn Kristian Verkerk aus der JF Eißendorf.